Der Versuch politisch hyperkorrekter Volksumerziehung

Indianerköstüm=Rassismus

Die AfD Sachsen hat die Kölner Plakatkampagne „Ich bin kein Kostüm!“ als Versuch politisch hyperkorrekter Volksumerziehung kritisiert. „Wer den Trägern eines Geisha-, Indianer- oder Araberkostüms per se Rassismus und Diskriminierung unterstellt, ist geschichtsvergessen und das Gegenteil von weltoffen“, erklärt Landesvize Thomas Hartung. „Zur Weltaneignung gehören alle Perspektiven, nicht nur die eine von staatlich alimentierten Gesinnungswächtern wie dem Kölner Forum gegen Rassismus und Diskriminierung, bei dem auch die Amadeu Antonio Stiftung engagiert ist. Wenn ‚Blackfacing‘ bereits 2015 zum ‚Anglizismus des Jahres‘ gewählt wurde, weil es als rassistisch gilt, die Identität und die Erfahrungen schwarzer Menschen als Kostüm zu behandeln, das weiße Menschen beliebig an- und ausziehen können, muss heute auch als rassistisch gelten, wenn ein Farbiger ein Nowitzki-Trikot samt blonder Perücke trägt.“
Hartung verweist darauf, dass gerade in Köln sowie Nordrhein-Westfalen insgesamt diverse Vorschläge kursieren, wie auf öffentlichen Veranstaltungen Belästigungen, ja Straftaten vorgebeugt werden kann, die nicht von Verkleideten begangen wurden. „Der Schluss liegt nahe, dass das Antirassismus-Forum Glöckchen, Bändchen, Postkarten und Klebe-Tattoos als Kostümierung für ausreichend hält. Echte Verkleidungen könnten ja zu fatalen Verwechslungen führen. Das ursprüngliche Fest des Ausbruchs aus gesellschaftlichen Konventionen wird zum politisch korrekten Krampf. Das ist unwürdig.“

Keine Beweise für russische Desinformations-Kampagne

Bundeskanzler Merkel

Wie MDR aktuell eben (8:30 Uhr) berichtet:

Die deutschen Geheimdienste haben keine Beweise für eine russische Desinformations-Kampagne gegen die Bundesregierung gefunden. Wie NDR, WDR und Süddeutsche Zeitung berichten, blieben einjährige Ermittlungen von BND und Verfassungsschutz ergebnislos. Es seien keine schlagenden Beweise für eine politische Einmischung Russlands gefunden worden. – Die Untersuchung war von Bundeskanzlerin Merkel in Auftrag gegeben worden, nachdem russische Medien und Politiker mit einer Falschmeldung über die angebliche Vergewaltigung einer 13-jährigen Russlanddeutschen Stimmung gemacht hatten.

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