AfD Sachsen: Berlins Türkei-Anbiederung verhöhnt deutsche Opfer!

AfD Sachsen: Berlins Türkei-Anbiederung verhöhnt deutsche Opfer!
Dresden, 4. Januar 2017
„Das Brandenburger Tor in die Farben der türkischen Flagge zu tauchen ist eine Verhöhnung aller deutschen Opfer, die bislang durch IS-Anschläge ihr Leben lassen mussten.“

Mit diesen Worten kritisiert Landesvize Siegbert Droese die Anordnung des Regierenden Bürgermeisters Michael Müller, das Berliner Wahrzeichen Montagabend entsprechend zu erleuchten. „Vor fast genau einem Jahr riss ein IS-Selbstmordattentäter im Istanbuler Altstadtviertel zwölf Touristen in den Tod – darunter 11 deutsche. Strahlte da das Brandenburger Tor in Schwarz Rot Gold? Das Gebaren von Müller muss man als erbärmliche Heuchelei werten. Daran ändert der Verweis nichts, dass Istanbul eine Partnerstadt von Berlin ist.“
Droese verweist darauf, dass das Brandenburger Tor schon zum zweiten Mal derart illuminiert wurde. „Bereits nach den Anschlägen am Atatürk-Flughafen im vergangenen Juni leuchtete das Wahrzeichen rot-weiß. Wurde in Istanbul nach dem Attentat am Breitscheidplatz auch ein Gebäude in den deutschen Farben angestrahlt, oder gab es eine Aktion mit ähnlichem Symbolwert? Hinzu kommt, dass die Funktionalisierung dieser Trauerbeleuchtung auch die Möglichkeiten beschränkt, das Tor künftig aus wesentlich erfreulicheren Anlässen bunt anzustrahlen. Es entsteht dann der Eindruck von Beliebigkeit, ja Verwechselbarkeit. Das tut weder Berlin noch Deutschland gut.“

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